Nachteilsausgleich

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Yani1453
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Nachteilsausgleich

Beitrag von Yani1453 » Mi Jul 13, 2016 4:53 am

Hallo. Hat jemand Erfahrung mit dem Nachteilsausgleich? Die Lehrerin meiner Tochter möchte gerne ein ärztliches Attest für diesen Nachteilsausgleich. Sie stellte mir auch die Frage nach einem Behindertenausweis. Den hatten wir vor längerer Zeit mal versucht zu beantragen, wurde aber nicht genehmigt weil der Grad zu gering war. Wie ist das bei euch? Habt ihr oder eure Kids mit Phosphatdiabetes einen Behindertenausweis?
LG
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Tieftöner
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Re: Nachteilsausgleich

Beitrag von Tieftöner » Do Jul 14, 2016 4:00 pm

Hallo,
besteht denn bei deinem Kind ein Nachteilsausgleichbedarf, dass heißt, muß die Schule dein Kind in besonderer Weise fördern oder unterstützen, um einen Nachteil auszugleichen?
Nicht jede chronische Erkrankung beinhaltet automatisch, dass es im Erreichen schulischer Ziele benachteiligt ist.
Im Sport wird es sicherlich Nachteile haben, da hilft aber häufig schon das Gespräch mit der Schule und/oder ein Attest, um zu erreichen, dass hier keine Benotung stattfindet oder bei der Benotung die körperlichen Möglichkeiten des Kindes berücksichtigt werden.
Es kann übrigens lohnen, vor allem, wenn das Kind einen Ausbildungsplatz sucht, auch bei einem Grad der Behinderung von unter 50, jedoch über 30, eine Gleichstellung zu beantragen.
Bumblebee
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Re: Nachteilsausgleich

Beitrag von Bumblebee » Di Jul 19, 2016 12:20 pm

Huhu,

meine Tochter hat auch schon seit Schulbeginn ein Attest für Sport und entscheidet selbst, was sie mitmachen möchte und kann.
Sie hat trotz Phosphatdiabetes und Rheuma aber keinen Ausweis. Haben noch nie einen beantragt.

LG Bumblebee
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Fluma
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Re: Nachteilsausgleich

Beitrag von Fluma » Do Feb 09, 2017 5:41 pm

Hallo,

unser Sohn hatte in der Schule auch ein Attest für den Sportunterricht. Er hat aber im Rahmen seiner Möglichkeiten immer das mitgemacht, was er konnte. Ohne Sportunterricht wäre es auch blöd gewesen. Bewegung tut ja gut.
Mein Sohn hat einen Schwerbehindertenausweis mit 70% und Buchstabe "G" und ich selbst habe einen mit 60% dafür muss man sich aber einsetzen (mit Attesten usw. ) die Versorgungsämter lehnen grundsätzlich erst mal ab oder stufen zu niedrig ein. Wir haben auch mehrmals widersprochen. Unser Sohn hatte bis er 18 wurde 80% mit "G" und "H". Als er volljährig war hatten sie ihn automatisch auf 30% zurückgestuft. (ohne neue Begutachtung). Wir haben glaube ich damals dreimal Widerspruch eingelegt. Jetzt hat er wieder 70% und "G". Es lohnt sich auf jedenfall.

Viele Grüße
Fluma
Zaubermaus.76
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Re: Nachteilsausgleich

Beitrag von Zaubermaus.76 » Di Jun 06, 2017 9:42 am

Hallo,

unsere Tochter (3,5 Jahre) hat einen Schwerbehindertenausweis bekommen. Ohne Probleme haben wir sofort einen Grad von 50 % mit dem Merkmal G zugesprochen bekommen.
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